Sicherheitstechnik

Sicherheitstechnik, die Zeit schenkt

Mit unserer Sicherheitstechnik möchten wir Ihnen Zeit schenken. Zeit für Kreativität, für Ideen oder zur Entspannung. Zeit, die Sie jedenfalls nicht investieren müssen, um sich Gedanken über Ihre Sicherheit zu machen. Denn Sicherheitstechnik bedeutet für uns, ein automatisiertes System aus einem Guss zu entwickeln und auf die spezifischen Anforderungen einer Immobilie und ihrer Nutzer anzupassen. So können wir notwendige Eingriffe auf ein Minimum reduzieren und doch zugleich höchste Sicherheitsstandards garantieren. Alle Systeme werden dazu intelligent miteinander vernetzt und funktionieren effektiv im Hintergrund, ohne dass sie Ihrer Kontrolle bedürfen. Dazu berücksichtigen wir Ihre planerischen Wünsche und Sicherheitsanforderungen. So können Sie Ihre Gesundheit und Ihr Vermögen effektiv und umfassend gegen Dritte schützen und haben Zeit für die Dinge, die Ihnen wirklich wichtig sind.

  • DIN EN 50131-1; VDE 0830-2-1:2010-02 Alarmanlagen – Einbruch- und Überfallmeldeanlagen
    • Anlagen nach diesen Normen finden in Privathäusern Ihre Anwendungen und sind aktuell auch über die KfW gefördert.
  • DIN VDE 0833-1 Gefahrenmeldeanlagen für Brand, Einbruch und Überfall – Teil 1: Allgemeine Festlegungen
  • DIN VDE 0833-3 Gefahrenmeldeanlagen für Brand, Einbruch und Überfall – Teil 3: Festlegung für Einbruch- und Überfallmeldeanlagen
    • Aufgrund der europäischen Homogenisierung der Normen findet die DIN VDE 0833 immer mehr Beachtung, wobei in Deutschland meist die Anwendung der VdS Richtlinien schon aufgrund der Forderungen durch Versicherungen diese Norm ersetzt.
  • VdS 2311 Einbruchmeldeanlagen, Planung und Einbau
    • Höchster Sicherheitsstandard und im Grunde die Norm nach der eine Alarmanlage umgesetzt werden sollte.

Eine Zutrittskontrolle kann als autarke Lösung oder in Verbindung mit einer Einbruchmeldeanlage zum Einsatz kommen.

In jedem Fall sollte hierbei auf die Verschlüsselung der Transponder geachtet werden, da inzwischen bei unverschlüsselten Systemen sogar mithilfe von Smartphones und entsprechenden Applikationen (App‘s) das Auslesen des Schlüssels möglich ist.

Zutrittslösungen gibt es in diversen Ausführungen und Designs die je nach Bedarf auch beliebig kombiniert werden können.

Hinweise für Planer

Wir führen unsere Gefahrenmeldeanlagen normgerecht nach DIN 14675 und DIN VDE 0833 aus. Als zertifizierte Fachfirma sind unsere Mitarbeiter nach DIN 14675 qualifiziert und können Sie durch alle Phasen Ihres Projekts begleiten. Wir konzipieren anhand Ihrer Projektspezifikationen den Umfang der verbauten Technik, wählen für Sie den richtigen Hersteller aus und betreuen die Umsetzung des Projekts bis in die Details. Da unser Unternehmen durch verschiedene Hersteller zertifiziert ist, können wir für jede spezifische Herausforderung die passende technische Lösung entwickeln. Wir prüfen, ob die Notwendigkeit einer nach EN 54 zertifizierte Anlage besteht und wägen Zulassungsanforderungen, Erweiterungen und Mehrauflagen ab. Zur Sicherstellung und Zertifizierung der einwandfreien Installation der Sicherheitstechnik nach Phase 5 bis 11 der DIN 14675 erfolgt die Kontrolle durch ein Qualitätsmanagementsystem.

Von der Konzeption bis zu Instandhaltung der Sicherheitstechnik gliedern sich die Umsetzungsschritte nach Phase 5 bis 11 der DIN 14675 wie folgt:

Phase 5: Konzept

Die Konzepterstellung dient zu Sicherstellung einer fachgerechte Planung und Ausführung der geforderten Sicherheitsanlage. Die Verantwortung zur Konzepterstellung obliegt dem Auftraggeber, der Dritte mit der Erstellung beauftragen kann. Eine Zertifizierung ist nicht erforderlich.

Phase 6.1: Planung

Die Planung darf nur durch ein zertifiziertes Planungsbüro oder einen Facherrichter erfolgen. Die Planung darf oder muss teilweise herstellerunabhängig erfolgen, weshalb der Planungsphase eine Vorplanung vorgeschaltet ist. Diese dient zur Festlegung der Leistungsbeschreibung des Systems.

Phase 6.2: Projektierung

Spätestens zu diesem Zeitpunkt wird ein Fabrikat festgelegt. Bei der Projektierung wird erstmals die gesamte Anlage bis ins Detail ausgearbeitet. Eine Zertifizierung ist für diese Phase Pflicht.

Phase 7: Montage und Installation

Dies ist ebenfalls von einem zertifizierten Facherrichter auszuführen. Bei der Montage und Installation können Teilarbeiten an ein nicht zertifiziertes Unternehmen abgegeben werden. Allerdings muss der zertifizierte Facherrichter eine ordnungsgemäße Montage und Installation sicherstellen. Der Facherrichter trägt die Verantwortung für diese Arbeitsleistungen, auch wenn sie nicht von ihm selbst durchgeführt werden.

Phase 8: Inbetriebsetzung

Die Inbetriebsetzung muss durch den zertifizierten Facherrichter erfolgen.

Phase 9: Abnahme

Die Abnahme der ordnungsgemäßen Funktion erfolgt in der Regel durch einen unabhängingen Gutachter. Obwohl dies nicht in der DIN festgelegt ist, fordern viele Behörden diesen Abnahmeschritt. In jedem Fall muss vom Facherrichter die fachgerechte Montage bestätigt werden.

Phase 10: Betrieb

Beim Betreiber der Anlage bedarf es keiner Zertifizierung, allerdings ist er verpflichtet, dass die Anlage instandgehalten wird. Dies bedeutet, er muss einen zertifizierten Facherrichter mit der Instandhaltung beauftragen (Instandhaltungsvertrag). Trotz der Vergabe der Instandhaltung ist der Betreiber weiterhin dafür verantwortlich dass die Anlage instandgehalten wird (Einhalten der Wartungs- und Inspektionsintervalle und Beauftragung zum Beseitigen festgestellter Störungen). Als Faustformel gilt: Eine ordnungsgemäße Anlage hat maximal 1 Fehlauslösung alle 3 Jahre (dies ist das Minimalziel).

Phase 11: Instandhaltung

Der zertifizierte Facherrichter erstellt nach Aufforderung ein Angebot zur Instandhaltung, dieses enthält neben den monetären Belangen mindestens noch die Wartungs- und Inspektionsintervalle, Vertragsdauer und die Zusage, dass normkonform innerhalb 72 Stunden alle aufgetretene Fehler, welche den ordnungsgemäßen Betrieb betreffen, beseitigt werden.

Ausnahmen

Es kann in allen Fällen zu zusätzlichen Auflagen durch Feuerwehr, Gewerbeaufsichtsamt, Versicherungen etc. kommen, die als solche die Verordnungen der Länder übertreffen. All diese Auflagen müssen Bestandteil des unter Phase 5 erstellten Konzepts sein.